Zur geplanten Gebietsreform

Zur Verfügung gestellt von Werner Peters, Mürlenbach, EAZ 47. KW/2020

Seit einiger Zeit beobachte ich die Dinge um die geplante Gebietsreform in Rheinland-Pfalz und hier ganz besonders das Verhalten der hiesigen SPD-Kreistagsfraktion. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Kreis-SPD offensichtlich bei wichtigen Abstimmungen Pro-Kreiserhalt nichts Besseres zu tun hat, als sich jeweils der Stimme zu enthalten, und zwar im vorauseilenden Gehorsam hinsichtlich der Landes-SPD-Linie! Es stellt sich daher m.E. die Frage, ob man die Aufgabenstellung von Mandatsträgern einer Kreistagsfraktion aus dem Blick verloren hat, nämlich, die Interessen der Bevölkerung unseres schönen Vulkaneifelkreises zu vertreten. Die SPD-Fraktions-Mitglieder enthalten sich der Stimme bei für den Erhalt unseres Kreises so wichtigen Entscheidungen und zeigen auch wenig Engagement, etwas dagegen zu tun!

Übrigens: Was bedeutet eigentlich Stimmenthaltung in diesem Zusammenhang? Aus einer Enthaltung ist grundsätzlich nicht zu erkennen wofür jemand steht und welche Meinung er zum gestellten Thema hat. Konstatieren wir also: „Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion im Vulkaneifelkreis, die von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt wurden, um deren Interessen zu vertreten, wissen offensichtlich nicht, was im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Vulkaneifelkreises liegt.

Kann das sein? Dann frage ich mich, warum übernimmt dann die SPD überhaupt Mandate im Kreistag, wenn man zu solch wichtigen Themen keine eigene Meinung hat? Landrat Thiel ist offensichtlich derzeit der Einzige, der hier den politischen Weitblick für die Risiken und Herausforderungen der Zeit hat. Man sollte sich nicht von der SPD blenden lassen, denn deren Parteichef Roger Lewentz hat bei einem Verbleib der SPD in der Landesregierung unseren wunderbaren, eigenständigen Landkreis Vulkaneifel offensichtlich bereits abgeschrieben. Dies wurde von Landrat Thiel schon vor Wochen reklamiert und Friedhelm Marder, Stadtbürgermeister der Kreisstadt Daun, hat die Wirkung als Katastrophe auf den Punkt gebracht, und MdL Gordon Schnieder (CDU) hat als Insider der Kommunalpolitischen Vereinigung den Status Quo bestätigt. Die CDU und die Freien Wähler sind offensichtlich gemeinsam mit Landrat Thiel die Garanten für eine Selbstverwaltung auch in der nahen Zukunft. Welche Haltung die Grünen zum Thema haben, wird noch zu hinterfragen sein!

Die Auflösung einer verfassungsrechtlich garantierten Selbstverwaltung einer öffentlichen Gebietskörperschaft erfordert eine Neugliederung der Landkreisgrenzen wie für 2021 geplant! Diese aber wurde unmittelbar zum Wegfall des „Zentrum-Privilegs“ unserer Kreisstadt Daun und außerdem zu gravierenden negativen Struktureinbrüchen führen. Dies konnte man z.B. In der Vergangenheit nach der letzten Gebietsreform für die ehemaligen Kreisstädte Prüm und Bernkastel sehen. Hunderte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren Familien waren in Verwaltung, Gesellschaften und in der Sparkasse betroffen. Dem ist zur Abwehr von Schaden für Bürgerinnen und Bürger sowie der Kreisstadt Daun mit einem klaren NEIN zu begegnen! Ein entsprechendes Landesgesetz wurde zum Wegfall unserer Eigenständigkeit in den Entscheidungen über Kernaufgaben und Politik- und Strukturfelder fuhren. Wollen wir das? Ich meine NEIN!

Wer aus den vorstehenden Ausführungen nun sicherstellen will, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Kreises nachdrücklich vertreten werden sollte unbedingt am 29.11.2020 wählen gehen. Wer sicher gehen will in Corona Zeiten fordert die Briefwahlunterlagen bei der jeweiligen Verbandsgemeindeverwaltung an.

Rohstoffsicherung in der Vulkaneifel

Zur Verfügung gestellt von Dietmar Johnen, Fraktionsvorsitzender von Bündnis90 / Die Grünen im Kreistag Vulkaneifel

Am 26.10.2020 wurde im Kreisausschuss Vulkaneifel ein Beschlussvorschlag zum Regionalen Raumordnungsplan Region Trier Teil-Plan gem. § 9 Abs. 3 LPIG – Rohstoffsicherung in der Vulkaneifel einstimmig angenommen.

Jahrelange Hartnäckigkeit der Grünen hat sich ausgezahlt. Seit Jahren kämpfen Bündnis90/Die Grünen im Vulkaneifelkreis für den Erhalt der Vulkaneifelberge. Noch bei der letztjährigen Abstimmung im Kreisausschuss am 13.05.2019 haben – fast – alle Fraktionen für die Annahme des agl-Gutachtens gestimmt und damit für eine Akzeptierung weiteren Raubbaus. Dagegen gab es nur eine Stimme, die den starken Schutz der Vulkane forderte: wir GRÜNEN! In der Folge haben wir zahlreiche Gespräche mit den anderen Fraktionen geführt.

Nur im Schulterschluss mit CDU und FWG, der sich aus den Diskussionen ergab, haben wir es als grüne Kreistagsfraktion geschafft, eine gemeinsame Beschlussvorlage für den Kreisausschuss am 26.10.2020, zu erarbeiten. Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, dass diese Beschlussvorlage einstimmig von allen Fraktionen und von Landrat Thiel im Kreistag mitgetragen wird.

Besonders danken wir dem Einsatz der ehrenamtlich engagierten Bürger*innen in der IG Eifelvulkane. Ohne ihre Zuarbeit mit einer Fülle fachlich fundierter Informationen wäre der Erfolg, der angesichts des Bergrechts als Meilenstein und deutschlandweit vorbildlich gelten kann, so nicht möglich gewesen.

Auch unser Vulkaneifeler Landrat Heinz-Peter Thiel, dessen Stimme als derzeitiger Vorsitzender der Planungsgemeinschaft besonderes Gewicht innerhalb der Region Trier hat, war maßgeblich an der Durchsetzung des starken Schutzes für unsere Eifelvulkane beteiligt. Mit dem jetzigen einstimmigen Votum des Kreisausschusses ist ein erster und sehr wichtiger Schritt getan für den nachhaltigen Landschaftsschutz, für die Sicherung unseres Trinkwassers und unserer Wälder sowie für die Grundlage des sanften Tourismus, von dem viele Menschen in der Eifel leben.

Wir hoffen, damit dem weiteren industriellen Raubbau an unseren charakteristischen und ökologisch immens wichtigen Vulkane Einhalt zu gebieten. Wir sehen uns damit im Einklang mit den Bürger*innen unseres Landkreises, der in einzigartigem Maße von den Schätzen des Vulkanismus geprägt ist. Wir hoffen auch, dass der einstimmig angenommene Teil-Plan von den verantwortlichen Entscheider*innen in der Landesregierung entsprechend gewürdigt wird.

Zu den Kommentaren der Eifel-Zeitung und des MdL Gordon Schnieder in der letzten Ausgabe zum Thema Landratswahlen 2020

Zur Verfügung gestellt von Lothar Schun, Lissendorf, EAZ 46. KW/2020

Den Kommentaren von Gordon Schnieder und der Eifel-Zeitung zum Thema Landratswahl kann ich mich nur vollinhaltlich anschliesen.

Aus meiner langjahren Tätigkeit im Kreistag und Verwaltungsrat der Kreissparkasse kann ich Landrat Heinz-Peter Thiel gut beurteilen. Er hat nach turbulenten und manchmal auch frustrierenden Zeiten die Gremien wieder dazu gebracht, trotz manch unterschiedlicher Meinung meist sachlich zu diskutieren. Seine Personlichkeit und Erfahrung in relevanten Bereichen sollten dem Landkreis erhalten bleiben.

Besonders wichtig ist allerdings und dies ist in den jeweiligen Kommentaren auch erwähnt, seine Parteiungebundenheit bei den anstehenden Heranforderungen. Hier hat es die SPD nach meiner Erfahrung häufig versäumt, die Interessen des Landkreises vor die parteipolitisch verlangte Solidaritat mit der SPD-Landesregierung zu stellen. Dies wurde durch manches Abstimmungsverhalten in der Vergangenheit dokumentiert. Dass eine SPD-Kandidatin hier entsprechend Widerstand leistet, mag ich bezweifeln.

Kommt für den Landkreis Vulkaneifel das Ende?

Die SPD-geführte Landesregierung hält weiter an einer Gebietsreform fest, deren Opfer auch der Landkreis Vulkaneifel werden soll

Zur Verfügung gestelltes EAZ-Interview von MdL Gordon Schnieder, EAZ 45. KW/2020

Im Sommer 2019 sorgte eine Äußerung des rheinland-pfälzischen
Innenministers Roger Lewentz (SPD) für Aufregung. Das Statistische
Landesamt hatte berechnet, im Landkreis Vulkaneifel würden
im Jahr 2025 weniger als 60.000 Menschen leben.

Wenige Jahre später werde auch der Kreis Cochem-Zell unter diese
Marke fallen. Lewentz fragte, „ob eine Verwaltung von selbst
für rheinland-pfälzische Verhältnisse kleinen Landkreisen in der
Lage ist, immer kompliziertere Fragen zu lösen, etwa bei europarechtlichen
Bestimmungen.“ Der SPD-Mann unterstrich, diese Gebietsreform
müsse kommen, und er nannte als Termin, „vielleicht nicht in dieser Legislaturperiode, aber auch nicht zum Sankt-Nimmerleinstag verschoben.“

Die Landräte der Region hatten sich bereits im Jahr 2018 deutlich geäußert. Dr. Joachim Streit, der Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, und der Landrat des Landkreises Vulkaneifel, Heinz-Peter Thiel, lehnten eine Fusion strikt ab. Auch Gregor Eibes, der an der Spitze des Landkreises Bernkastel-
Wittlich steht, sprach sich gegen eine Fusion mit dem Nachbarkreis Cochem-Zell aus.

Thiel nannte in einem Gespräch mit der Eifelzeitung viele gute Gründe für
den Erhalt seines Kreises. So funktioniere die Zusammenarbeit über
Kreisgrenzen hinweg seit Jahren sehr gut. Als Beispiele nannte er
den Tourismus, die Standortentwicklung und den ÖPNV. Auch im EU-Rahmen bewege sich die Vulkaneifel erfolgreich, mustergültig
in der EU-LEADER-region Vulkaneifel oder beim UNESCO Natur- und
Geopark. Er spitzte zu: „Es ist ein Irrglaube der Neuzeit, alles Große sei besser als das seit 200 Jahren Bewährte.“ Damit spielte er auf die lange Geschichte des Kreises an, in der zahlreiche Krisen überwunden werden konnten.

Dass größer nicht besser ist, beweisen die Kreisfusionen in mehreren östlichen Bundesländern. Prof. Dr. Helmut Klüter vom Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald erforschte die Auswirkungen der Gebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern. Dort waren seit 1991 in mehreren Schritten aus 37 Kreisen zunächst 18 und dann 2011 nur noch acht Gebietseinheiten geschaffen worden. Dadurch
entstanden die flächengrößten Landkreise Deutschlands: Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist doppelt so groß wie das Saarland. In der Wirtschaft führte die Reform – so wie auch in Sachsen-Anhalt, wo ebenfalls
Kreise zusammengelegt wurden – zu drastischen Wachstumseinbrüchen.
Beide Bundesländer blieben weit hinter den anderen Bundesländern zurück. Zahlreiche Großunternehmen zogen in der Folgezeit aus Mecklenburg-Vorpommern weg. Professor Klüter stellte auch fest, dass die neuen kommunalen Strukturen nicht weniger, sondern mehr Personal
in der Verwaltung benötigen. Nicht zuletzt leisteten die Reformen extremistischen Kräften Vorschub und die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, sank.

All diese negativen Entwicklungen will der Landkreis Vulkaneifel mit Heinz-Peter Thiel an der Spitze verhindern. Deshalb sprachen sich Kreistag und Kreisausschuss in den letzten Jahren immer wieder gegen die in Mainz
geplante Gebietsreform aus. In der März-Sitzung 2019 brachte die CDU-Fraktion einen Antrag zur Kommunalreform in den Kreistag ein. Darin heißt es: „Der Kreistag des Landkreises Vulkaneifel lehnt eine Fusion mit einem der Nachbarlandkreise zum jetzigen Zeitpunkt ab.“ Der Antrag wurde mit 24 Ja-Stimmen angenommen.
Sechs Kreistagsmitglieder der SPD enthielten sich. Diesen Weg gehen die SPD-Leute seit Jahren in Kreistag und Kreisausschuss: Wenn es um die Zukunft des Kreises geht, enthalten sie sich der Stimme. „Wegducken“ heißt bei der SPD ganz offensichtlich das Gebot der Stunde!

Die Ziele sind klar abgesteckt: Auf der einen Seite eine von der SPD geführte Landesregierung, die in Rheinland-Pfalz eine Gebietsreform durchsetzen will, bei der die fünf kleinsten Kreise mit ihren jeweiligen Nachbarn fusionieren müssen. Auf der anderen Seite stehen die Landkreise, die für ihre Eigenständigkeit kämpfen, was nur gelingen kann, wenn sie geschlossen auftreten. Gelänge es dem SPD-Landesvorsitzerden und Innenminister Lewentz, die Geschlossenheit der Kreise an einer Stelle zu durchbrechen, ließe sich auch der Rest schnell erledigen.

Um den Landkreis Vulkaneifel langfristig zu sichern, um die Infrastruktur
der Kreisstadt zu erhalten, braucht es einen Landrat, der für unsere Heimat brennt. Einen, wie Heinz-Peter Thiel! Was wir nicht brauchen, ist eine Landrätin, die die Interessen der Landes-SPD vertritt und damit das Ende unseres Landkreises einläutet. Interessant und entlarvend zugleich ist, dass die Kandidatin auf ihren Wahlplakaten verschweigt, dass sie Mitglied der SPD ist. Ehrlichkeit vor dem Wähler sieht anders aus!

Presseanfrage zur Sparkasse Vulkaneifel durch die EAZ

Starke Kreissparkasse Vulkaneifel – 100% GUT für die Stabilität heute und 100% Wichtig für die Zukunft der Vulkaneifel

Auch in schwierigen Zeiten erreichte die Kreissparkasse Vulkaneifel ein gutes Ergebnis 2019 und steht in der Corona-Krise 2020 als starker Partner an der Seite der Kunden. Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Heinz-Peter Thiel beantwortet eine Presseanfrage zur Kreissparkasse Vulkaneifel wie folgt:

Können wir uns auch in Corona-Zeiten auf die Sparkasse verlassen?

Auch wenn sich die Rahmenbedingungen in einem bisher unbekannten Maße verändern, können die Menschen in der Vulkaneifel weiterhin ‚ihrer‘ Kreissparkasse vertrauen. Das gute Geschäftsjahr 2019 leistete einen entscheidenden Beitrag dazu, gewerbliche und private Kundinnen und Kunden bestmöglich unterstützen zu können. Mit einer Stärkung der Eigenmittel und einer belastbaren Kapitalbasis hat die Kreissparkasse Vulkaneifel eine stabile Ausgangsposition geschaffen, um das unveränderte Leistungsportfolio auf flexiblen und der COVID-19-Krise angepassten Wegen zuverlässig anbieten zu können.

Was hat die Kreissparkasse für die Region getan?

Thiel: Auch in schwierigen Zeiten blieb die Kreissparkasse Vulkaneifel ihrem Grundsatz treu, aus den erwirtschafteten Erträgen den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises etwas zurückzugeben, um die gemeinsame Heimat noch attraktiver zu machen. 2019 wurden wieder weit über 200 Projekte von Vereinen, gemeinnützigen bzw. caritativen Institutionen in Form von Spenden und Sponsoring indirekt oder direkt unterstützt. Insgesamt hat die Kreissparkasse Vulkaneifel hierfür über 200.000 Euro bereitgestellt und zählt damit zu den starken Unterstützern der Vulkaneifel.

Sollte der Kreditbedarf in der Region krisenbedingt massiv über das bereits derzeit hohe Niveau steigen, kann die Sparkasse diesen Zusatzbedarf decken?

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Private Haushalte und Gewerbe habe ich genau aus diesem Grunde gemeinsam mit den Fraktionsspitzen des Kreistages eng abgestimmt und mit dem Verwaltungsrat der Sparkasse beschlossen, auf die Gewinnausschüttung in Höhe von 594.000 Euro aus dem Jahresergebnis 2019 an den Landkreis Vulkaneifel als Träger der Sparkasse zu verzichten. Mit dieser Entscheidung des Verwaltungsrates kann nun die Sparkasse ein zusätzliches Kreditportfolio in Höhe von rund 30 Millionen Euro aus Eigenmitteln oder öffentlichen Förderprogrammen zur Verfügung stellen. Somit kann jeder denkbare Kreditbedarf in unserem Landkreis durch unsere Kreissparkasse zu 100 % abgedeckt werden. Das gibt uns allen in schwer kalkulierbaren Zeiten ein Gefühl der noch besseren Sicherheit. Das macht mich sehr zuversichtlich.

Wie wichtig ist die Kreissparkasse Vulkaneifel für uns?

Das solide Ergebnis des Jahres 2019 und eine flexible Reaktion auf die Corona-Krise stellen die Leistungsfähigkeit der Kreissparkasse auch weiterhin sicher. Gerade jetzt wird die Sparkasse ihre Funktion erfüllen – als finanzieller Partner für die Menschen, die Unternehmen und die Kommunen im Landkreis Vulkaneifel, als 100%iger Garant regionaler Geld- und Wirtschaftskreisläufe sowie als Förderer des kulturellen, sportlichen und sozialen Lebens vor Ort. Anpassungen an veränderte Verhaltensmuster werden dafür sorgen, die Leistungsfähigkeit für die Region – und damit auch die Erfüllung des öffentlichen Auftrags – auch zukünftig verlässlich für die Menschen in der Region zu ermöglichen. Die ‚Sparkassen-Idee‘ in der Trägerschaft der Kreisbevölkerung lebt in der Vulkaneifel weiter!

Wie sieht die Zukunft der Kreissparkasse Vulkaneifel aus?

Unsere Sparkasse hat sich aus eigener Kraft zu einer stabilen Mustersparkasse top entwickelt und erfüllt damit auch alle Herausforderungen der Zeit. Ihre Zukunft hängt entscheidend davon ab, wie stark wir uns als Vulkaneifelerinnen und Vulkaneifeler bereits heute für den Erhalt einer eigenständigen Sparkasse in einem eigenständigen Landkreis Vulkaneifel einsetzen. Die vom SPD-Innenministerium für den Sommer 2021 geplante Auflösung unseres Landkreises Vulkaneifel müssen wir gemeinsam verhindern. Bei einer Auflösung wird uns als Kreisbevölkerung die Trägerschaft und damit auch die 100%ige Steuerungskraft für die Kreisentwicklung und -finanzierung für Privatpersonen und – vor allem – für Gewerbekunden und Betriebe entzogen. Die Sparkasse würde ihre Eigenständigkeit für das von uns politisch definierte Geschäftsgebiet auf Grund und Boden des Trägers Landkreis Vulkaneifel verlieren und würde einer Sparkasse außerhalb der Region mit völlig andersgelagerten Geschäftsausrichtungen neu angegliedert.

Dem ist zur Abwehr von Schäden für rd. 240 Mitarbeitern und deren Familien, der kreisstrategischen Regionalentwicklung, für Bürger und Wirtschaft mit einem klaren NEIN zu begegnen. Unsere Kreissparkasse Vulkaneifel soll und muss weiterleben!

Eine starke Kreissparkasse Vulkaneifel ist 100% GUT für die Stabilität von heute und 100% WICHTIG auch für die Zukunft unserer Vulkaneifel.

Ihr Landrat und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Vulkaneifel

– Heinz-Peter Thiel –

SICHER VERHALTEN – SICHER WÄHLEN – ab 29. Okt.: KEINE Bürgertreffs zur Landratswahl Thiel

KEINE Bürgertreffs zur Landratswahl Thiel

Das Gemeinwohl steht über allem. Auch wenn die neue Bund-Länder-Vereinbarung über einen zweiten (Teil-)Lockdown erst ab November greifen sollen, ist die Lage mehr als ernst. Im Sinne aller sollten wir ab sofort freiwillig unser Verhalten anpassen. Daher werde ich mich in meiner Kampagne zur Landratswahl am 29.11.zurück nehmen und mich solidarisch mit Gastronomen, Hoteliers, Kinobetreibern u.v.a. Betroffenen zeigen. Meine Bürgergespräche „Mini-Treffs mit Thiel“ stelle ich mit sofortiger Wirkung ein.

Demokratie geht weiter

Die Wahlen eines neuen Bürgermeisters für die Verbandsgemeinde Daun und einer Landrätin oder eines Landrates für unseren Landkreis Vulkaneifel sind von herausragender Bedeutung für die kommenden Jahre. Das Corona-Virus hat diesen Prozess belastet. Die Wahl am 29.11. ist wichtig, damit es im Landkreis Vulkaneifel WEITER geht.

Einfach und sicher von daheim wählen

Wir werden uns gemeinsam den Gegebenheiten der Zeit mit all ihren Herausforderungen anpassen müssen. Dazu zählt auch die Wahl am 29.11. mit besonderen Hygieneregeln. Für diejenigen,  die den Gang zur Urne kritisch sehen, ist die Beantragung der Briefwahl eine gute Alternative. Dies wird ab der 1. November-Woche möglich sein. Ihre Gesundheit ist wichtig. Ihre Stimme ist auch wichtig. Entscheiden sie sich deshalb für den sicheren Weg der BRIEFWAHL!  

Vorstellung meiner Kampagne mit lokalen Medien – 4 Themen- und 2 Sonderplakate

PK mit unseren lokalen Printmedien zur Präsentation meiner Kampagne zur Kandidatur der anstehenden Landratswahl unter dem Motto: „WEITER. MACHEN. Gemeinsam mit Thiel.“

Ein wichtiger Tag für die zukünftige Weichenstellung in der Vulkaneifel rückt näher: Am 29. November 2020 steht die Wahl eines Landrates oder einer Landrätin für unseren lebens- und liebenswerten über 200jährigen Landkreises Vulkaneifel an – und in der Verbandsgemeinde Daun wird zeitgleich ein neuer Verbandsbürgermeister gewählt.

In der Ur-Wahl zum Landrat/Landrätin wird nicht nur eine Person gewählt, sondern auch das Vertrauen für Erfahrung, für Strategien, Themen und insbesondere für die bestmögliche Garantie zum Bestand eines WEITER eigenständigen Landkreises Vulkaneifel ausgesprochen. Die Kandidaten stehen nicht für sich, sie stehen für die Menschen mit Ihren Erwartungen im Privaten, in Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Fokus.

Zur Wahl stehen die Potentiale für unsere aktuelle und zukünftige Lebens- und Arbeitswelt. Mit 4 Themenplakaten und 2 Sonderplakaten für die Kreisstadt Daun und die Gemeinden der VG Kelberg möchte ich Antworten auf die Fragen von morgen geben und für die im Wandel befindlichen Strukturen, die wir heute noch als selbstverständlich ansehen, sensibilisieren. Bitte schauen Sie genau hin, es geht nicht um Personen, es geht um Sie und die Vulkaneifel. Vieles ist im Wandel und vieles, und WEITER vieles Herausragendes steht in nächster Zeit auf der politischen Agenda.

Mehr Informationen zu meiner Bewerbung, den anstehenden politischen Herausforderungen, meinen Schwerpunkten, über mich, meine Termine und Kontakt unter – www.heinzpeterthiel.de .

Projekt Master of Disaster

Projekt MASTER OF DISASTER – Präsentation der WEISSEN SCHIENE im DRK Kreisverband Vulkaneifel e.V. für den Katastrophenschutz im Landkreis Vulkaneifel.

Als ehrenamtlicher Präsident des DRK Kreisverbandes Vulkaneifel war ich erfreut Sanitätsrat Dr. Raphael Hoffmann, Präsident DRK OV Daun, und VG BM-Kandidat Thomas Scheppe, beide Kreistagsmitglieder, sowie Ehrenamtliche im DRK am Kinopalast Vulkaneifel bei der Präsentation der DRK KatSchFahrzeuge begrüßen zu dürfen.

Tourismus braucht starke regionale Vernetzung

Tourismus braucht starke regionale Vernetzung und verlässliche Kompetenz! Im Rahmen eines Besuchs des größten Rheinland-Pfälzischen Ferienparks, unserem Center Parcs Park Eifel in Gunderath/Vulkaneifel u.a. als AR-Vorsitzender der Eifel Tourismus GmbH konnte ich im Fachdialog mit Managing Director Frank Daemen und General Manager vor Ort, Robert van der Kas, mit Kelbergs VG-Bürgermeister Johannes Saxler, OBM Andreas Daniels, OG Uersfeld und Geschäftsführer Werner Ritter, beide von der Touristik Gesellschaft Oberes Elztal mbH, und Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, sehr gute Aussichten für den künftigen Tourismus in der Vulkaneifel auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie sondieren.
Der Tourismus selbst mit vielen Arbeitsplätzen in der Gastronomie, im Freizeit-, Gesundheits- und Kulturbereich sowie mit vielen nachhaltigen Impulsen für Handwerk und Handel ist eine der führenden Branchen in unserem Landkreis. Der Center Parcs Park Eifel in Gunderath hat die höchste Übernachtungsquote in ganz Rheinland-Pfalz und gewährleistet eine für die Vulkaneifel exorbitant hohe Wertschöpfung.
Die klare Botschaft von Managing Director Frank Daemen aus Paris: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird in den kommenden Jahren kräftig in den Center Parcs Park Eifel in Gunderath investiert, weil der Standort Vulkaneifel als einer der wichtigsten im ganzen Ferienparkverbund gilt. Nun gilt es in den nächsten Monaten, in Land und Landkreis mit Erfahrung, Fachwissen und Rückhalt der Politik und Bevölkerung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dafür setze ich mich ein. Denn die Urlaubsqualität unserer Gäste ist zugleich unsere Lebensqualität.

Kreismitglieder-Versammlung

Wie Grün ist die aktuelle Kreispolitik und wie bringen wir die Kraft des politischen Miteinanders als Mehrwert für die Vulkaneifel WEITER ein? Vorstellung der Kandidaturen zur Landratswahl zum 29.11. und Aktuelles aus der Rohstoffplanung über Belange der Abfallwirtschaft, Mobilitätswende bis zum Klimaschutz; viele Themen bei der Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im Kreisverband Vulkaneifel in Uersfeld

Foto: Vertreterin der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Eva Pestemer, und Heinz-Peter Thiel